Deregulierung, aber richtig

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VfGH-Ausspruch, dass § 3 und § 4 Abs. 4 der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach § 2 Z 2 des COVID-19-Maßnahmengesetzes gesetzwidrig waren

· K · BGBl. II Nr. 100/2021 · in Kraft seit 2021-03-06

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗

ABSCHAFFEN
3Freiheitsgewinn (0–100)

Begründung

Diese Kundmachung veroeffentlichte das VfGH-Erkenntnis, wonach Teile der Tiroler COVID-19-Verordnung vom Maerz 2020 gesetzwidrig waren. Die betroffene Verordnung ist seit Jahren ausser Kraft. Das VfGH-Erkenntnis ist in den amtlichen Erkenntnisbaenden dauerhaft dokumentiert. Als erledigter Einmalakt ohne normativen Gehalt ist diese Kundmachung aus dem Rechtsbestand zu streichen.

Kategorien

Überholt / gegenstandslosDurch anderes Recht ersetzt

Belegende Paragraphen

Art. 1 ↗ RIS

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 10. Dezember 2020, V 535-2020-17, dem Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zugestellt am 19. Jänner 2021, zu Recht erkannt: 15.02.2023 20011490 NOR40231692

§ 0 ↗ RIS

Kundmachung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes vom 10. Dezember 2020, dass § 3 und § 4 Abs. 4 der Verordnung des Landeshauptmannes von Tirol vom 20. März 2020 nach § 2 Z 2 des COVID-19-Maßnahmengesetzes, LGBl. für Tirol Nr. 35/2020, bis zum Ablauf des 4. April 2020 gesetzwidrig waren StF: BGBl. II Nr. 100/2021 Gemäß Art. 139 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 59 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, BGBl. Nr. 85/1953, wird kundgemacht: 15.02.2023 20011490 NOR40231693

KI-Analyse · 2026-07-17 · 2 §§ im Datensatz