Deregulierung, aber richtig

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VfGH-Ausspruch, dass § 10 der COVID-19-Lockerungsverordnung (COVID-19-Maßnahmenverordnung) gesetzwidrig war

· K · BGBl. II Nr. 484/2020 · in Kraft seit 2020-11-20

10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗

ABSCHAFFEN
2Freiheitsgewinn (0–100)

Begründung

VfGH-Kundmachung, dass § 10 der COVID-19-Lockerungsverordnung aus 2020 gesetzwidrig war. Die COVID-Maßnahmen sind längst aufgehoben; diese Kundmachung über eine bereits aufgehobene und für gesetzwidrig erklärte Bestimmung hat keine operative Wirkung mehr.

Kategorien

Überholt / gegenstandslos

Belegende Paragraphen

§ 0 ↗ RIS

Kundmachung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes vom 1. Oktober 2020, dass § 10 der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden, BGBl. II Nr. 197/2020, gesetzwidrig war StF: BGBl. II Nr. 484/2020 Gemäß Art. 139 Abs. 5 und 6 BVG und gemäß § 59 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953 – VfGG, BGBl. Nr. 85/1953, wird kundgemacht: 20.11.2020 20011330 NOR40227390

Art. 1 ↗ RIS

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 1. Oktober 2020, V 428/2020-10, dem Bundesminister für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz zugestellt am 29. Oktober 2020, zu Recht erkannt: „1. § 10 der Verordnung des Bundesministers für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz betreffend Lockerungen der Maßnahmen, die zur Bekämpfung der Verbreitung von COVID-19 ergriffen wurden, BGBl. II Nr. 197/2020, war gesetzwidrig. 2. Die als gesetzwidrig festgestellte Bestimmung ist nicht mehr anzuwenden.“ 20.11.2020 20011330 NOR40227391

KI-Analyse · 2026-07-17 · 2 §§ im Datensatz