VfGH-Ausspruch, dass § 55 Abs. 1 lit. g, bestimmte Wortfolgen in § 55 Abs. 4 und § 102 Abs. 1 lit. h des Wasserrechtsgesetzes 1959 verfassungswidrig waren
· K · BGBl. I Nr. 24/2012 · in Kraft seit 2012-04-13
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Die Kundmachung gibt bekannt, dass Bestimmungen des Wasserrechtsgesetzes 1959 durch den Verfassungsgerichtshof 2012 als verfassungswidrig erkannt wurden. Das Erkenntnis hat seine Wirkung entfaltet und das WRG 1959 wurde entsprechend bereinigt. Eine fortwirkende Regelungsfunktion dieser Kundmachung besteht nicht.
Kategorien
Belegende Paragraphen
Art. 1 ↗ RIS
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 16. März 2012, G 126/1112, dem Bundeskanzler zugestellt am 5. April 2012, zu Recht erkannt: „§ 55 Abs. 1 lit. g und die Wortfolgen „ , im Fall der Parteistellung (§ 102 Abs. 1 lit. h) beizuziehen“ sowie „in allen behördlichen Verfahren nach diesem Bundesgesetz sowie“ in § 55 Abs. 4 sowie § 102 Abs. 1 lit. h des Wasserrechtsgesetzes 1959 (WRG), BGBl. 215 idF BGBl. I 87/2005 waren verfassungswidrig.“ BGBl. Nr. 215/1959, BGBl. I Nr. 87/2005 16.09.2021 20007788 NOR40138200
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzlers über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass § 55 Abs. 1 lit. g, bestimmte Wortfolgen in § 55 Abs. 4 und § 102 Abs. 1 lit. h des Wasserrechtsgesetzes 1959 verfassungwidrig waren StF: BGBl. I Nr. 24/2012 Gemäß Art. 140 Abs. 5 BVG sowie gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85/1953, wird kundgemacht: 16.09.2021 20007788 NOR40138201
KI-Analyse · 2026-07-17 · 2 §§ im Datensatz