VfGH-Ausspruch, dass eine Wortfolge in § 9 Abs. 1 Z 1 des Bundesvergabegesetzes 1997 verfassungswidrig war
· K · BGBl. I Nr. 46/2001 · in Kraft seit 2001-05-05
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung veröffentlichte den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofs, dass eine Wortfolge in § 9 Abs. 1 Z 1 des Bundesvergabegesetzes 1997 verfassungswidrig war. Das BVergG 1997 wurde seither durch mehrere Nachfolgegesetze ersetzt und die Kundmachung hat ihre Informationspflicht nach Art. 140 Abs. 5 B-VG längst erfüllt. Als historische Dokumentation einer aufgehobenen Bestimmung in einem abgelösten Gesetz hat sie keine fortwirkende Bedeutung und kann gestrichen werden.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzlers über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass eine Wortfolge in § 9 Abs. 1 Z 1 des Bundesvergabegesetzes 1997 verfassungswidrig war StF: BGBl. I Nr. 46/2001 Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 und gemäß §§ 64 Abs. 2 und 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht: BGBl. Nr. 85/1953 16.02.2023 20001306 NOR30001402
Art. 1 ↗ RIS
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 26. Februar 2001, G 43/00-12, dem Bundeskanzler zugestellt am 23. März 2001, ausgesprochen, dass die Wortfolge “ , wenn der geschätzte Auftragswert ohne Umsatzsteuer mindestens 400 000 ECU,” in § 9 Abs. 1 Z 1 des Bundesvergabegesetzes 1997, BGBl. I Nr. 56, verfassungswidrig war. BGBl. I Nr. 56/1997 16.09.2021 20001306 NOR40018109
KI-Analyse · 2026-07-17 · 2 §§ im Datensatz