Rezeptpflichtverordnung
· V · BGBl. Nr. 475/1973 · in Kraft seit 1973-10-01
82/04 Apotheken, Arzneimittel · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Eine Rezeptpflicht für potentiell gefährliche Arzneimittel schützt Patienten vor Selbstgefährdung durch falsche Anwendung und ist EU-rechtlich vorgeschrieben. Die Verordnung wird regelmäßig aktualisiert und ist aktiv in Verwendung. Geprüft werden sollte allerdings, ob einzelne Substanzen über das EU-Mindestmaß hinaus rezeptpflichtig gehalten werden (Gold-Plating), was ohne Einsicht in die vollständige Liste nicht abschließend beurteilbar ist.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Verordnung des Bundesministers für Gesundheit und Umweltschutz vom 30. August 1973 über rezeptpflichtige Arzneimittel (Rezeptpflichtverordnung) StF: BGBl. Nr. 475/1973 BGBl. Nr. 594/1974 BGBl. Nr. 502/1975 BGBl. Nr. 522/1976 BGBl. Nr. 485/1977 BGBl. Nr. 477/1978 BGBl. Nr. 377/1979 BGBl. Nr. 402/1980 BGBl. Nr. 444/1981 BGBl. Nr. 515/1982 BGBl. Nr. 610/1983 BGBl. Nr. 505/1984 BGBl. Nr. 630/1986 BGBl. Nr. 666/1987 BGBl. Nr. 706/1988 BGBl. Nr. 172/1990 BGBl. Nr. 54/1991 BGBl. Nr. 96/1992 BGBl. Nr. 208/1994 BGBl. Nr. 556/1995 BGBl. Nr. 492/1996 BGBl. Nr. 551/1996 BGBl. II Nr. 144/1997 BGBl. II Nr. 363/1998 BGBl. II Nr. 285/1999 BGBl. II Nr. 165/2000 BGBl. II Nr. 279/2001 BGBl. II Nr. 250/2002 BGBl. II Nr. 289/2003 BGBl. II Nr. 216/2004 BGBl. II Nr. 59/2005 BGBl. II Nr. 39/2006 BGBl. II Nr. 179/2007 BGBl. II Nr. 142/2008 BGBl. II Nr. 183/2009 BGBl. II Nr. 240/2010 BGBl. II Nr. 102/2014 BGBl. II Nr. 182/2015 BGBl. II Nr. 60/2016 BGBl. II Nr. 19/2017 BGBl. II Nr. 20/2018 BGBl. II Nr. 246/2019 BGBl. II Nr. 597/2020 BGBl. II Nr. 109/2023 BGBl. II Nr. 261/2024 BGBl. II Nr. 282/2025 Erfassungsstichtag: 1.6.1998 e-rk3 11.12.2025 10010358 NOR11010577 N8197316194R
Anl. 1 — A. HUMANARZNEIMITTEL ↗ RIS
Anlage Die folgenden Listen für Humanarzneimittel und Veterinärarzneimittel enthalten unter Angabe des Rezeptpflichtstatus Teil 1 Sammelbezeichnungen: nach fachlichen Gesichtspunkten stofflicher Art, therapeutischer Anwendung oder Arzneiform. Teil 2: Wirkstoffe definierter chemischer Zusammensetzung. INN-Bezeichnungen erfolgen in Blockschrift. Die Rezeptpflicht gilt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vermerkt ist, auch für Salze, Ester, Salze von Estern. Teil 3: Pflanzen und Pflanzenteile; Pflanzenbestandteile wie ätherische Öle, Harze u. dgl.; Tiere und deren Bestandteile. Die Bezeichnungen erfolgen unter dem Namen der Stammpflanze, gegebenenfalls des Pflanzenteiles oder Pflanzenbestandteiles bzw. der üblichen Bezeichnung des Tieres oder dessen Bestandteiles. Die Rezeptpflicht gilt, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vermerkt ist, auch für daraus hergestellte Auszüge. Fällt ein in Teil 2 oder Teil 3 enthaltener Wirkstoff unter eine Sammelbezeichnung, gilt der in Teil 2 oder Teil 3 angeführte Rezeptpflichtstatus. A. HUMANARZNEIMITTEL Arzneimittel, welche zu Einspritzungen in und unter die Haut und Schleimhaut, in die Muskulatur und andere Organe, in die Blutbahn, in den
§ 1 ↗ RIS
§ 1. (1) Einer Abgabebeschränkung gemäß § 1 des Rezeptpflichtgesetzes unterliegen die in der Anlage angeführten Arzneimittel und deren Zubereitung, sofern sie nicht (2) Sofern Abs. 3 keine andere Regelung trifft, gilt Abs. 1 mit der Maßgabe, daß homöopathische Arzneimittel, die in der Anlage angeführte Stoffe in einer Verdünnung der 4. Dezimalpotenz oder darüber enthalten, nicht der Rezeptpflicht unterliegen. (3) Abs. 1 gilt für homöopathische Arzneimittel, deren wirksame Bestandteile in den Anlagen 1 und 2 der Verordnung betreffend anmeldepflichtige homöopathische Arzneispezialitäten, BGBl. Nr. 1011/1994, genannt sind, mit der Maßgabe, daß sie nicht der Rezeptpflicht unterliegen, wenn sie in einem Verdünnungsgrad hergestellt werden, der diesen Anlagen entspricht oder darüber liegt. (4) Abs. 2 und 3 gelten nicht für Arzneimittel zur Injektion.
§ 2 ↗ RIS
§ 2. Diese Verordnung tritt mit 1. Oktober 1973 in Kraft.
KI-Analyse · 2026-07-17 · 4 §§ im Datensatz