Deregulierung, aber richtig

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Wasserversorgung der Stadtgemeinde Villach

· V · BGBl. Nr. 129/1963 · in Kraft seit 1963-06-22

81/01 Wasserrechtsgesetz 1959 · Gesamte Fassung im RIS ↗

BEIBEHALTEN
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Begründung

Die Verordnung widmet zwei konkrete Quellen dauerhaft der öffentlichen Trinkwasserversorgung der Stadt Villach und schützt die Wasserrechte daran. Das ist eine sachlich begründete, verhältnismäßige Maßnahme zum Schutz lebensnotwendiger öffentlicher Infrastruktur. Sie greift nur insofern in die Rechtsvergabe ein, als neue Wasserrechte den Widmungszweck berücksichtigen müssen.

Kategorien

Belegende Paragraphen

§ 0 ↗ RIS

Verordnung des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft vom 22. Mai 1963 zur Sicherung der Wasserversorgung der Stadtgemeinde Villach StF: BGBl. Nr. 129/1963 Auf Grund des § 54 des Wasserrechtsgesetzes 1959, BGBl. Nr. 215, wird verordnet: e-rk3 BGBl. Nr. 215/1959 02.06.2017 10010308 NOR11010527 N8196313648T

§ 1 ↗ RIS

§ 1. Die Unionquelle, Parzelle Nr. 561 der KG. St. Martin I, und die Thomasquelle, Parzelle Nr. 332 der KG. St. Martin I, werden unbeschadet bestehender Rechte der öffentlichen Trink- und Nutzwasserversorgung der Stadt Villach gewidmet. Trinkwasserversorgung 02.06.2017 10010308 NOR12130974 N8196336932J

§ 2 ↗ RIS

§ 2. Wasserbenutzungsrechte im Bereich der vorgenannten Quellen und des von diesen Quellen abfließenden Fellacherbaches dürfen nur unter Berücksichtigung des Widmungszweckes (§ 1) und einer für den Gemeingebrauch genügenden Restabflußmenge im Fellacherbach verliehen werden. 02.06.2017 10010308 NOR12130975 N8196336933J

§ 3 ↗ RIS

§ 3. Das Interesse der Stadtgemeinde Villach an der Nutzung der Unionquelle und der Thomasquelle wird als rechtliches Interesse im Sinne des § 54 Abs. 2 lit. e des Wasserrechtsgesetzes 1959 anerkannt. 02.06.2017 10010308 NOR12130976 N8196336934J

KI-Analyse · 2026-07-17 · 4 §§ im Datensatz