Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung
· K (Geltungsbereich) · BGBl. Nr. 61/1992 · in Kraft seit 1992-01-31
29/14 Beglaubigung ausländischer Urkunden (Befreiung) · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung notifizierte 1992, dass Panama mit 4. August 1991 dem Haager Apostille-Übereinkommen beigetreten ist. Es handelt sich um eine einmalige Beitrittsbenachrichtigung: Der aktuelle Mitgliederstand des Übereinkommens wird seither von der Haager Konferenz für Internationales Privatrecht laufend gepflegt. Die Kundmachung hat keine eigenständige operative Wirkung mehr und kann aus dem Bundesrecht entfernt werden.
Kategorien
Belegende Paragraphen
Art. 1 ↗ RIS
Nach Mitteilung der Niederländischen Regierung hat Panama am 30. Oktober 1990 seine Beitrittsurkunde zum übereinkommen zur Befreiung ausländischer öffentlicher Urkunden von der Beglaubigung (BGBl. Nr. 27/1968, letzte Kundmachung des Geltungsbereiches BGBl. Nr. 204/1990) hinterlegt. Das Übereinkommen ist gemäß seinem Art. 12 Abs. 3 für Panama mit 4. August 1991 in Kraft getreten. Panama hat nachstehende Behörden notifiziert, die zur Ausstellung der Apostille gemäß Art. 3 Abs. 1 des Übereinkommens zuständig sind: Antigua und Barbuda Argentinien Ministerio de Relaciones Exteriores y Culto, Reconquista 1088, 1003 Buenos Aires. Bahamas Belgien Ministere des Affaires etrangeres, du Commerce exterieur et de la Cooperation au Developpement. Botswana Brunei Chief Registrar, Deputy Chief Registrar and Registrars of the Supreme Court of Brunei Darussalam; Chief Magistrate, Magistrates and Registrars of subordinate Courts of Brunei Darussalam. Deutschland 1. Bund a) Urkunden aller Bundesbehörden Bundesverwaltungsamt in Köln und -gerichte (außer den unter Buchstabe b erwähnten Urkunden) b) Urkunden des Präsident des Deutschen Bundespatentsgerichts und des Patenta
KI-Analyse · 2026-07-17 · 2 §§ im Datensatz