Aufhebung der Volksgerichte - Übertragung auf ordentliche Gerichte
· BG · BGBl. Nr. 285/1955 · in Kraft seit 1955-12-31
25/04 Sonstiges Strafprozess, Strafvollzug · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Dieses Bundesgesetz hat 1955 die Volksgerichte aufgelöst und die Zuständigkeit auf ordentliche Gerichte übertragen – ein einmaliger historischer Vorgang, der seit 70 Jahren vollständig abgeschlossen ist. Der einzige verbliebene Textinhalt ist ein formal-verfassungsrechtlicher Satz (§ 7 Abs. 2) ohne eigenständige operative Wirkung; Abs. 1 wurde bereits 2018 aufgehoben. Das Gesetz ist als erledigtes Übergangsgesetz ersatzlos abzuschaffen.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Bundesgesetz vom 20. Dezember 1955 über die Aufhebung der Volksgerichte und die Ahndung der bisher diesen Gerichten zur Aburteilung zugewiesenen Verbrechen. StF: BGBl. Nr. 285/1955 (NR: GP VII RV 677 AB 696 S. 91. BR: S. 112.) BGBl. I Nr. 61/2018 (2. BRBG) (NR: GP XXVI RV 192 AB 225 S. 34. BR: AB 10012 S. 882.) e-rk2, Zweites Bundesrechtsbereinigungsgesetz – 2. BRBG (BGBl. I Nr. 61/2018) 28.02.2019 10001933 NOR11001956 N2195514145R
Art. 1 § 1 — Artikel I. ↗ RIS
Artikel I. Zuständigkeit und Verfahrenin den bisher den Volksgerichten zur Aburteilung zugewiesenen Strafsachen. § 1. (Verfassungsbestimmung.) Die Volksgerichte stellen ihre Tätigkeit mit dem Tage des Inkraftretens dieses Bundesgesetzes ein. Zur Einrichtung der Volksgerichte siehe Art. V des Verbotsgesetzes, StGBl. Nr. 13/1945. 24.06.2024 10001933 NOR12025458 N2195510672T
Art. 2 § 6 ↗ RIS
§ 6. (Verfassungsbestimmung.) Aufgehoben werden: 24.06.2024 10001933 NOR12025463 N2195510677T
Art. 3 § 7 — Artikel III. ↗ RIS
Artikel III. Übergangsbestimmungen. § 7. (Anm.: Abs. 1 aufgehoben durch 2. BRBG, BGBl. I Nr. 61/2018) (2) (Verfassungsbestimmung.) Das gleiche gilt für verfassungsgesetzliche Vorschriften, in denen Bestimmungen enthalten sind, die sich auf die Volksgerichte beziehen. 24.06.2024 10001933 NOR40213365
KI-Analyse · 2026-07-15 · 4 §§ im Datensatz