Abkommen über das Verhältnis der Stempelgesetze zum Wechselrecht
· Vertrag – Multilateral · BGBl. Nr. 289/1932 · in Kraft seit 1934-01-01
29/04 Internationales Wechsel- und Scheckrecht · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Dieses internationale Abkommen stellt sicher, dass Stempelsteuerpflichten die Gueltigkeit von Wechseln im internationalen Handelsverkehr nicht beeintraechtigen koennen. Es ist mit einer Vielzahl von Staaten in Kraft und schuetzt den freien grenzueberschreitenden Zahlungsverkehr vor rein formalen nationalen Anforderungen. Es handelt sich um ein legitimes Koordinationsinstrument des internationalen Handelsrechts, das in seiner Substanz verhaeltnismaessig ist.
Kategorien
Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
29/04 Internationales Wechsel- und Scheckrecht (Übersetzung.) Abkommen über das Verhältnis der Stempelgesetze zum Wechselrecht. StF: BGBl. Nr. 289/1932 (NR: GP IV 351 AB 404 S. 99.) BGBl. I Nr. 106/1934 (K – Geltungsbereich) BGBl. II Nr. 300/1934 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 374/1935 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 225/1936 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 306/1936 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 329/1936 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 340/1936 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 77/1937 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 78/1937 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 216/1937 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 240/1954 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 12/1957 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 214/1963 (K – Geltungsbereich) BGBl. Nr. 273/1965 (K – Geltungsbereich) BGBl. III Nr. 177/1997 (K – Geltungsbereich) BGBl. III Nr. 54/2000 (K – Geltungsbereich) Englisch, Französisch *Österreich I 106/1934 *Australien 240/1954 *Bahamas III 177/1997, III 54/2000 *Belarus III 54/2000 *Belgien I 106/1934 *Brasilien 240/1954 *China III 54/2000 *Dänemark I 106/1934 *Deutschland I 106/1934 *Fidschi III 177/1997, III 54/2000 *Finnland I 106/1934 *Frankreich 225/1936 *Irland 306/1936 *Italien I 106/1934 *Japan I 106/
Art. 1 ↗ RIS
Artikel 1. Die Hohen Vertragschließenden Teile verpflichten sich, ihre Gesetze, falls diese nicht bereits eine solche Bestimmung enthalten, dahin abzuändern, daß die Gültigkeit von Wechselverpflichtungen oder die Geltendmachung der sich aus Wechseln ergebenden Ansprüche nicht von der Beobachtung einer Stempelvorschrift abhängig gemacht werden. Doch können sie das Recht zur Geltendmachung dieser Ansprüche bis zur Zahlung der vorgeschriebenen Stempelbeträge oder verwirkter Geldstrafen aufschieben. Ebenso können sie vorschreiben, daß die Eigenschaft und die Wirkungen einer unmittelbar vollstreckbaren Urkunde, die nach ihrer Gesetzgebung dem Wechsel etwa zukommen, davon abhängig sind, daß der Stempelbetrag gemäß den Vorschriften ihrer Gesetze schon bei der Ausstellung der Urkunde gehörig entrichtet worden ist. Jeder der Hohen Vertragschließenden Teile behält sich vor, die im ersten Absatz erwähnte Verpflichtung auf gezogene Wechsel zu beschränken. 22.03.2023 10001810 NOR12024160 N2193228550S
KI-Analyse · 2026-07-15 · 12 §§ im Datensatz