VfGH-Feststellung einer Verfassungswidrigkeit
· K · BGBl. II Nr. 369/1998 · in Kraft seit 1998-10-14
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung hält fest, dass der Verfassungsgerichtshof 1998 eine Bestimmung einer Verordnung des Getreidewirtschaftsfonds von 1988 für gesetzwidrig erklärt hat. Der Getreidewirtschaftsfonds selbst wurde im Zuge des EU-Beitritts 1995 aufgelöst, da die gemeinsame EU-Agrarpolitik die österreichische Getreidemarktregelung übernahm. Das Dokument ist eine historische Gerichtsnotiz ohne jede operative Wirkung.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
VfGH-Feststellung einer Verfassungswidrigkeit BGBl. II Nr. 369/1998 14.10.1998 Kundmachung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft über die durch den Verfassungsgerichtshof festgestellte Gesetzwidrigkeit des § 3 der Verordnung des Getreidewirtschaftsfonds StF: BGBl. II Nr. 369/1998 Gemäß Art. 139 Abs. 5 B-VG und § 60 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshof-Gesetzes 1953 wird kundgemacht:
Art. 1 ↗ RIS
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 18. Juni 1998, Zl. V 155 - 220/97-12, dem Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft zugestellt am 18. September 1998, festgestellt, daß § 3 der Verordnung des Getreidewirtschaftsfonds vom 14. Juni 1988 betreffend die Erhebung und Verwendung der Transportausgleichsbeiträge gemäß § 33 des Marktordnungsgesetzes, der Ausgleichsbeiträge gemäß § 34 des Marktordnungsgesetzes und der Verwaltungskostenbeiträge gemäß § 60 des Marktordnungsgesetzes, kundgemacht im Verlautbarungsblatt des Getreidewirtschaftsfonds Nr. 11 vom 20. Juni 1988 in der Fassung Verlautbarungsblatt des Getreidewirtschaftsfonds Nr. 25 vom 18. Dezember 1992, ab 1. Jänner 1995 gesetzwidrig war.
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz