VfGH-Ausspruch, dass die Wortfolge „in der Regel'' in § 32 Abs. 4 des Wasserrechtsgesetzes 1959 verfassungswidrig war
· K · BGBl. I Nr. 134/1997 · in Kraft seit 1997-12-13
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung gibt lediglich bekannt, dass der VfGH mit Erkenntnis vom 1. Oktober 1997 die Wortfolge 'in der Regel' in § 32 Abs. 4 WRG 1959 in einer Fassung, die bereits durch die WRG-Novelle 1990 beseitigt worden war, als verfassungswidrig festgestellt hat. Das Dokument ist eine rein historische Notifikation ohne jede operative Rechtswirkung: die beanstandete Norm existiert seit 1990 nicht mehr, und die Kundmachung erzeugt keinerlei aktuell anwendbares Recht. Es ist weder Ermächtigungs- noch Regelungsgrundlage für irgendein Verwaltungshandeln.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzlers über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, daß die Wortfolge ,,in der Regel'' in § 32 Abs. 4 des Wasserrechtsgesetzes 1959 in der Fassung vor der Wasserrechtsgesetz-Novelle 1990 verfassungswidrig war StF: BGBl. I Nr. 134/1997 Gemäß Art. 140 Abs. 4 und 5 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht: BGBl. Nr. 85/1953 16.09.2021 10001493 NOR11001512 N1199749890L
Art. 1 ↗ RIS
Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 1. Oktober 1997, G 57/95-9, G 1397/95-11, dem Bundeskanzler zugestellt am 14. November 1997, ausgesprochen, daß die Wortfolge „in der Regel“ in § 32 Abs. 4 des Wasserrechtsgesetzes 1959, BGBl. Nr. 215, in der Fassung vor der Wasserrechtsgesetz-Novelle 1990, BGBl. Nr. 252, verfassungswidrig war. BGBl. Nr. 215/1959, BGBl. Nr. 252/1990 16.09.2021 10001493 NOR12016417 N1199749891L
KI-Analyse · 2026-07-28 · 2 §§ im Datensatz