Deregulierung, aber richtig

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Schutz der Opfer bewaffneter Konflikte (Protokolle I und II)

· K (Geltungsbereich) · BGBl. Nr. 246/1986 · in Kraft seit 1986-05-08

19/11 Kriegsrecht, Kriegsfolgen · Gesamte Fassung im RIS ↗

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Begründung

Diese Kundmachung aus 1986 ist eine reine historische Bestandsliste: Sie hält fest, welche Staaten damals das Zusatzprotokoll I zu den Genfer Abkommen ratifiziert hatten. Die Auflistung hat heute keine eigenständige Rechtswirkung mehr – die völkerrechtliche Bindung Österreichs ergibt sich allein aus dem ratifizierten Protokoll selbst (BGBl. Nr. 527/1982). Diese Kundmachung kann ersatzlos aus dem Bundesrecht gestrichen werden.

Kategorien

Überholt / gegenstandslos

Belegende Paragraphen

§ 0 ↗ RIS

Schutz der Opfer bewaffneter Konflikte (Protokolle I und II) BGBl. Nr. 246/1986 08.05.1986 Kundmachung des Bundeskanzlers vom 22. April 1986 betreffend den Geltungsbereich des Zusatzprotokolls zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte StF: BGBl. Nr. 246/1986

Art. 1 ↗ RIS

Nach Mitteilung des Schweizerischen Bundesrates haben folgende weitere Staaten das Zusatzprotokoll zu den Genfer Abkommen vom 12. August 1949 über den Schutz der Opfer internationaler bewaffneter Konflikte (BGBl. Nr. 527/1982) ratifiziert bzw. sind diesem beigetreten: PROTOKOLL I Datum der Hinterlegung Staaten: der Ratifikations- bzw. Beitrittsurkunde: Angola 20. September 1984 Belize 29. Juni 1984 Bolivien 8. Dezember 1983 China 14. September 1983 Guinea 11. Juli 1984 Heiliger Stuhl 21. November 1985 Kamerun 16. März 1984 Komoren 21. November 1985 Kongo 10. November 1983 Kostarika 15. Dezember 1983 Kuba 25. November 1982 Kuwait 17. Jänner 1985 Mexiko 10. März 1983 Mosambik 14. März 1983 Namibia

KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz