Kompetenzfeststellung durch den VfGH
· K · BGBl. Nr. 187/1976 · in Kraft seit 1976-05-12
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung von 1976 veröffentlicht lediglich einen Rechtssatz des Verfassungsgerichtshofs über die Kompetenzverteilung bei der Abfallbeseitigung. Das Erkenntnis des VfGH entfaltet seine bindende Wirkung unabhängig von dieser Verlautbarung. Außerdem hat das Abfallwirtschaftsgesetz 2002 die Abfallkompetenz umfassend neu geregelt, sodass die historische Kundmachung durch späteres Recht überholt ist.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzlers vom 21. April 1976 betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit zur Regelung der unschädlichen Beseitigung von Abfällen StF: BGBl. Nr. 187/1976 Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellung seines Erkenntnisses vom 23. März 1976, K II-1/75-33, – dem Bundeskanzleramt zugestellt am 15. April 1976 – zusammengefaßt hat: vgl. Art. 138 Abs. 2 B-VG e-rk3 BGBl. Nr. 85/1953 08.11.2022 10000600 NOR11000602 N11976151320
Art. 1 ↗ RIS
„Die Regelung der unschädlichen Beseitigung von Abfällen fällt insoweit in die Zuständigkeit der Länder, als sie nicht in Angelegenheiten erfolgt, deren Regelung der Gesetzgebung des Bundes vorbehalten ist.“ vgl. Sonderabfallgesetz Umweltschutz, Müllbeseitigung, Verwaltungspolizei 08.11.2022 10000600 NOR12008753 N11976151310
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz