Kompetenzfeststellung durch den VfGH
· K · BGBl. Nr. 323/1970 · in Kraft seit 1970-11-12
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung aus dem Jahr 1970 veröffentlicht eine Feststellung des Verfassungsgerichtshofs, wonach die gesetzliche Verpflichtung von Liegenschaftseigentümern zur Anbringung von Briefkästen in die Bundeskompetenz fällt. Das Dokument hat keine eigenständige Regelungswirkung für Bürger und schränkt keine Freiheiten ein. Als historisch bedeutsame Verfassungsdokumentation der österreichischen Kompetenzverteilung sollte es erhalten bleiben.
Kategorien
Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzlers vom 21. Oktober 1970 betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit zur Verpflichtung von Liegenschaftseigentümern zur Anbringung von Abgabebriefkästen (Hausbrieffachanlagen) StF: BGBl. Nr. 323/1970 Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellung seines Erkenntnisses vom 2. März 1970, K II-2/69-21 – dem Bundeskanzleramt zugestellt am 15. Oktober 1970 – zusammengefaßt hat: vgl. Art. 138 Abs. 2 B-VG e-rk3 BGBl. Nr. 85/1953 07.11.2022 10000477 NOR11000479 N11970132080
Art. 1 ↗ RIS
„Liegenschaftseigentümer gesetzlich zu verpflichten, Abgabebriefkästen (Hausbrieffachanlagen) anzubringen, fällt gemäß Art. 10 Abs. 1 Z 9 B.-VG. ('Post-, Telegraphen- und Fernsprechwesen') in die Zuständigkeit des Bundes.“ vgl. §§ 6a f des Postgesetzes, BGBl. Nr. 58/1957 Briefkasten, Art. 10 Abs. 1 Z 9 B-VG, Postwesen, Telegraphenwesen 07.11.2022 10000477 NOR12007117 N11970132070
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz