Kompetenzfeststellung durch den VfGH
· K · BGBl. Nr. 314/1969 · in Kraft seit 1969-08-30
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung veröffentlicht die VfGH-Feststellung, dass die Errichtung, Auflassung oder Zusammenlegung von Bezirksgerichten mit Sprengelanderungen nur durch Bundesregierungsverordnung mit Zustimmung der Landesregierung erfolgen darf. Auch wenn spätere Kompetenzerkenntnisse existieren, bildet diese Feststellung Teil des verfassungsrechtlichen Rahmens für die Gerichtsorganisation.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzlers vom 20. August 1969 betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit in Angelegenheiten der Errichtung, Auflassung oder Zusammenlegung von Bezirksgerichten StF: BGBl. Nr. 314/1969 Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellung seines Erkenntnisses vom 20. Juni 1969, K II-5/68-19, zusammengefaßt hat: vgl. Art. 138 Abs. 2 B-VG e-rk3 BGBl. Nr. 85/1953 15.09.2022 10000463 NOR11000465 N11969131900
Art. 1 ↗ RIS
„Eine Errichtung, Auflassung oder Zusammenlegung von Bezirksgerichten, soweit sie mit einer Änderung der Sprengel verbunden ist, kann gemäß § 8 Abs. 5 lit. d des Übergangsgesetzes vom 1. Oktober 1920, in der Fassung des BGBl. Nr. 368 vom Jahre 1925, nur durch Verordnung der Bundesregierung mit Zustimmung der Landesregierung verfügt werden.“ vgl. auch die späteren Kompetenzfeststellungserkenntnisse BGBl. Nr. 658/1973 und BGBl. Nr. 339/1983 Gerichtsorganisation, Reform der Bezirksgerichte, BGBl. Nr. 368/1925 15.09.2022 10000463 NOR12006979 N11969131890
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz