Kompetenzfeststellung durch den VfGH
· K · BGBl. Nr. 167/1968 · in Kraft seit 1968-05-25
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung aus 1968 gibt lediglich einen VfGH-Rechtssatz wieder, der die Bewährungshilfe nach dem Jugendgerichtsgesetz 1961 als Bundessache einordnet. Die Zuständigkeitsfrage ist durch das Bewährungshilfegesetz längst geklärt und geregelt. Der Eintrag entfaltet keine selbstständige normative Wirkung und dient nur der historischen Dokumentation. Eine Streichung verursacht keinerlei Regelungslücke.
Kategorien
Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 7. Mai 1968 betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeiten auf dem Gebiete der Bewährungshilfe StF: BGBl. Nr. 167/1968 Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellung seines Erkenntnisses vom 14. März 1968, K II-2/67-19, zusammengefaßt hat: vgl. Art. 138 Abs. 2 B-VG e-rk3 BGBl. Nr. 85/1953 15.09.2022 10000447 NOR11000449 N11968130430
Art. 1 ↗ RIS
„Die Einrichtung und Durchführung der Bewährungshilfe im Sinne des IV. Hauptstückes des Bundesgesetzes vom 26. Oktober 1961, BGBl. Nr. 278, über die Behandlung junger Rechtsbrecher (Jugendgerichtsgesetz 1961) fällt nach Art. 10 Abs. 1 Z 6 (Strafrechtswesen) B.-VG. in der Fassung von 1929 in Gesetzgebung und Vollziehung in die Zuständigkeit des Bundes.“ vgl. das Bewährungshilfegesetz Resozialisierung, Art. 10 Abs. 1 Z 6 B-VG, BGBl. Nr. 278/1961 15.09.2022 10000447 NOR12006860 N11968130420
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz