Kompetenzfeststellung durch den VfGH
· K · BGBl. Nr. 93/1968 · in Kraft seit 1968-03-16
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung aus 1968 veröffentlicht lediglich einen Rechtssatz des Verfassungsgerichtshofes aus dem Jahr 1967: dass die strafrechtliche Verfolgung von Tierquälerei Bundessache ist. Die inhaltliche Frage ist durch § 222 StGB längst geregelt. Der Eintrag hat keine eigenständige regulative Wirkung mehr und stellt nur eine historische Dokumentation dar. Er kann ersatzlos aus dem Rechtssystem gestrichen werden.
Kategorien
Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 27. Feber 1968 betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeiten auf dem Gebiete des gerichtlichen Strafrechtsschutzes gegen Tierquälerei StF: BGBl. Nr. 93/1968 Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellung seines Erkenntnisses vom 15. Dezember 1967, K II-1/67, dem Bundeskanzleramt zugestellt am 20. Feber 1968, zusammengefaßt hat: vgl. Art. 138 Abs. 2 B-VG e-rk3 BGBl. Nr. 85/1953 15.09.2022 10000446 NOR11000448 N11968130410
Art. 1 ↗ RIS
„Eine Regelung, welche ohne Zusammenhang mit einer bestimmten, in den Gesetzgebungsbereich der Länder fallenden Angelegenheit die Tierquälerei für gerichtlich strafbar erklärt, ist gemäß Art. 10 Abs. 1 Z 6 B.-VG. (Strafrechtswesen) Bundessache in Gesetzgebung und Vollziehung.“ vgl. § 222 StGB Tierschutz, Justizstrafrecht, Art. 10 Abs. 1 Z 6 B-VG 15.09.2022 10000446 NOR12006859 N11968130400
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz