Kompetenzfeststellung durch den VfGH
· K · BGBl. Nr. 315/1962 · in Kraft seit 1962-12-15
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Die Kundmachung gibt nur einen VfGH-Rechtssatz von 1962 wieder, der die Bundeskompetenz für Atomhaftpflicht festgestellt hat. Diese Zuständigkeit ist im Atomhaftpflichtgesetz und Strahlenschutzgesetz längst umgesetzt; Österreich hat Kernenergie zur Stromerzeugung 1978 verboten. Das Dokument hat keine eigenständige Regelungswirkung mehr und kann ersatzlos aufgehoben werden.
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Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 29. November 1962, betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit auf dem Gebiete des Ersatzes für Schäden aus atomaren Ereignissen und der Sicherung der Ersatzleistung. StF: BGBl. Nr. 315/1962 Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellung seines Erkenntnisses vom 14. Juni 1962, K II-1/61, – dem Bundeskanzleramt am 19. November 1962 zugestellt – zusammengefaßt hat: vgl. Art. 138 Abs. 2 B-VG e-rk3 BGBl. Nr. 85/1953 01.09.2022 10000371 NOR11000372 N11962128510
Art. 1 ↗ RIS
„Die Regelung des Ersatzes für Schäden aus atomaren Ereignissen und der Sicherung der Ersatzleistung ist gemäß Artikel 10 Abs. 1 Z 6 B.-VG. („Zivilrechtswesen“) – unbeschadet der Zuständigkeit der Länder gemäß Artikel 15 Abs. 9 B.-VG. – Bundessache.“ 1. vgl. das Atomhaftpflichtgesetz; 2. vgl. auch das Sicherheitskontrollgesetz, das Strahlenschutzgesetz, und das Bundesgesetz über das Verbot der Nutzung der Kernenergie für die Energieversorgung in Österreich, BGBl. Nr. 676/1978. Kernenergie, Atomkraftwerke, Atomenergie, Art. 15 Abs. 9 B-VG, Art. 10 Abs. 1 Z 6 B-VG 01.09.2022 10000371 NOR12006230 N11962128500
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz