Kompetenzfeststellung durch den VfGH
· K · BGBl. Nr. 252/1951 · in Kraft seit 1951-12-01
10/07 Verfassungs- und Verwaltungsgerichtsbarkeit · Gesamte Fassung im RIS ↗
Begründung
Diese Kundmachung stellt bindend fest, dass Waldbrandverhütung und -bekämpfung zum bundesgesetzlichen "Forstwesen" im Sinne von Art. 10 Abs. 1 Z 10 B-VG gehört. Angesichts der zunehmenden Bedeutung des Brandschutzes und der Abgrenzung zu Landeszuständigkeiten bleibt diese Kompetenzklarstellung operativ relevant. Das Gesetz beschränkt keine Bürgerfreiheiten.
Kategorien
Belegende Paragraphen
§ 0 ↗ RIS
Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 26. Oktober 1951, betreffend die Feststellungen des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit zur Gesetzgebung und Vollziehung in den Angelegenheiten der Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden. StF: BGBl. Nr. 252/1951 Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1930, BGBl. Nr. 127, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellungen seines Erkenntnisses vom 5. Oktober 1951, K II-2/1951-16, zusammengefaßt hat. WV: VerfGG 1953, BGBl. Nr. 85 vgl. Art. 138 Abs. 2 B-VG e-rk, BGBl. Nr. 127/1930 23.08.2022 10000238 NOR11000239 N11951123620
Art. 1 ↗ RIS
„Das “Forstwesen“ im Sinne des Art. 10 Abs. 1 Z 10 Bundes-Verfassungsgesetz umfaßt alle auf die Pflege, Erhaltung und auf den Schutz des Waldbestandes Bezug habenden Vorkehrungen, daher im besonderen auch die zur Verhütung und Bekämpfung von Waldbränden erforderlichen Maßnahmen.“ vgl. jedoch auch Art. 10 Abs. 2 B-VG und die Landesforstgesetze 23.08.2022 10000238 NOR12004520 N11951123610
KI-Analyse · 2026-07-15 · 2 §§ im Datensatz